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Klänge der Stadt- Kunst und Musik

        29. September 2019, 17 Uhr, Basement16, Schloßstrasse 16, 51429 Bergisch Gladbach

                                                          Kunst - Musik - Meditation 

   

 17 Uhr "Thé prolonger" mit Musik - Meditation - Kunst

Ein Abend, der verspricht, unvergessen zu bleiben: Die Klänge der Stadt konnten ein ungewöhnliches Duo für das Basement 16 gewinnen! Für die Musik erwarten wir den mittlerweile viel besprochenen ungestümen Geiger Iskandar Widjaja, in Berg.Gl. schon vielfach aufgetreten, diesmal mit meditativem Bach auf seiner besonderen Geige, sein Duo Partner, der ZEN Meister Jion Blonstein mit meditativer Begleitung . 

Im Anschluss eröffnen wir die Ausstellung "Living Colour" mit Werken des Kölner Malers Stefan Laskowski.

Jion(慈温) Blonstein, geboren 1981 in Transnistria, ist spiritueller Therapeut, Zen-Meister (Ikkyu Zen Dojo), Sterbebegleiter, Kindergarten-Betreuer, ehemaliger Zen Mönch (Rinzai), Autor: „Haikus&Prosa“/ „Die verlorene Prinzessin“, Workshop-Leiter “∞Rhythms“, „Public-Speaking“, „Bodywork and Zen“, SumiE-Künstler, Sänger und Butho-Tanz-Lehrer/Performer.

 

Auf seiner zehnjährigen Reise durch Japan, Indien, Nepal, Mexiko, Russland, Kanada, Hawaii, USA und Israel traf er auf Lehrer verschiedenster geistiger Richtungen. Seine Erfahrungen, besonders aber seine Jahre als Zen-Mönch in den japanischen Klöstern Eigenji und Sogenji prägen seine Arbeit und sein Leben.

Living Colour

Die Arbeiten der Werkgruppe „ Living Colour“ von Stefan Laskowski verwischen spielerisch die Grenze zwischen abstrakter und gegenständlicher Malerei.

 

Wie bei der realistischen , in der Moderne oft abwertend als„ augentäuschend“ disqualifizierten Malerei, wird hier ganz bewusst und lustvoll die Illusion von Licht und Raum, von Beleuchtung und Tiefe erzeugt.

Aber auf der Ebene der Materialität dessen was dargestellt werden soll, will heissen: wo es der gegenständlichen Malerei gelingen will, dem Betrachter die unterschiedliche Beschaffenheit und Stofflichkeit von z.B. Apfel, Tischtuch und Kupfergefäß zu vermitteln, findet man auf den Bildern von Stefan Laskowski nichts anderes als Farbe. Farbe als Materie die wiederum Farbe darstellt. Die Gemälde zeigen also keine Objekte oder Phänomene, die es so in der realen Welt zu sehen gibt, ausser eben in der „Welt“ der Malerei. Die Farbe wird hier im mehrfachem Sinne zum Gegenstand:

als Malmittel, als „ abgebildetes Motiv, als Thema und Inhalt.
 

Bach

&

Zen


Bach & Zen
Sonate Nr. 3 C-Dur, BWV 1005
1. Adagio
2. Fuga
3. Largo
4. Allegro assai

Partita h-Moll № 1, BWV 1002
1. Allemande – Double
2. Corrente – Double. Presto
3. Sarabande – Double
4. Tempo di Borea – Double

Partita Nr. 3 E-Dur, BWV 1006
1. Preludio
2. Loure
3. Gavotte en Rondeau
4. Menuet I – Menuet II
5. Bourée
6. Gigue

Reservierung eines Sitzplatzes bis So. 22.09.2019 möglich, verbunden mit einer Spende von 15 Euro,                                                           per Mail an: klaenge@wir-fuer-gl.de

Jion Blonstein
www.jion-blonstein.com
Iskandar Widjaja
www.iskandarwidjaja.com

   Living

  Colour

                 

Kunstausstellung

Stefan Laskowski

www.stefanlaskowski.de

Dauer der Ausstellung:

30.09. - 06.10. 2019

 

Öffnungszeiten:

Die. - Sa., 15 - 18 Uhr

So. 12 - 15 Uhr

Iskandar Widjaja, mit 11 Jahren wurde er als Jungstudent der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" Berlin aufgenommen. Als Teenager und Student mit vielen internationalen Preisen ausgezeichnet arbeitet er heute mit Größen der Musik wie Zubin Metha, Christoph EschenbachRolando Villazon, David Foster und vielen anderen.

Gleichzeitig tritt er häufig auf bei massenmedialen Events wie Miss World oder Miss Earth, dem Davis Cup, der EXPO in Mailand, der Fashion Week in Paris oder zur Weltpremiere der Suite für Vi oline und Orchester"Across the Stars" aus Star Wars im Wiener Konzerthaus.

Iskander engagiert sich stark für bildungsfördernde Projekte für Kinder im Asien-Pazifik Raum, so in Zusammenarbeit mit der Unicef oder WWF. Mit KOMPAS Gramedia, Indonesiens größtem Medienkonzern veranstaltete er Charities zur Finanzierung von Musikinstrumenten und Unterricht von Straßenkindern. 

Er spielt die Stradivari "Stephens" 1690 sowie eine JB Vuillaume 1875.

 

Diese Bilder werden materiell mit Schellack, Kunstharzlacken und Ölfarben gemalt. Aber sie zeigen eben auch nur dies : Farben und Lacke in verschiedenen Formen ihrer „Existenz“: geronnene, verlaufene, getropfte, verstrichene, verquirlte, vergossene Farbe. Manche Gebilde formen sich eigendynamisch aus Schellack , der, in Kunstharzlacke gegossen, sich damit nicht mischt sondern darin zu fast biomorph anmutenden Strukturen gerinnt und zu flachen „Objekten“ aus verkrusteter oder runzelnder Farbe auftrocknet.

 

Diese Farb-Formen greift Laskowski auf und malt sie wiederum in illusionistischer Manier ab, manchmal auf der selben Leinwand, auf der sie entstanden sind. Das Gemälde enthält dann auf und aus demselben Malgrund sowohl den realen Gegenstand als auch sein Abbild zugleich, deren beider Ursprung und Seinsweise kaum noch zu unterscheiden ist. Sind sie doch beide, Sujet und Abbild, nur Eigentümlichkeiten des Mediums, das zur Bilderschaffung gewählt wurde. In diesem Fall: der Malerei.

 

Und wo diese hier nur zwinkernd die Augen verführt, täuschen andere bilderzeugenden Medien, die uns die Realität zeigen sollen, wie sie angeblich ist, auch den Verstand.